Welche Arbeitsplätze es in Zukunft noch geben wird und wie man sich am besten jetzt vorbereitet
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Welche Arbeitsplätze es in Zukunft noch geben wird und wie man sich am besten jetzt vorbereitet

Inhaltsverzeichnis

Berufe mit Zukunft Schweiz

Es kann schwierig sein, sich Gedanken über seine Zukunft und die Berufe zu machen, die man langfristig ausüben möchte, vor allem bei all den Veränderungen, die derzeit am Arbeitsplatz stattfinden. Durch die Digitalisierung, Globalisierung und nicht zuletzt auch Pandemie wird es für Arbeitssuchende in Zukunft noch schwieriger, einen Job zu finden.

Glücklicherweise gibt es einige Trends, die wahrscheinlich wichtig bleiben werden, egal wie sehr sich die Dinge ändern. In diesem Artikel werfe ich einen Blick auf beliebte Berufe der Zukunft. Darunter auch solche, die nicht so digital sind, wie Schreiner, Mechaniker oder Elektriker.

Ich gehe dabei auf einige Berufsfelder, die vor Robotern bis 2040 sicher sind, und erkläre, warum diese Berufe eine gute Wahl sind.

Berufe in der Robotik und Automatisierung

Roboter und Automatisierungsprozesse übernehmen zunehmend traditionelle Tätigkeiten, die früher von Menschen ausgeführt wurden. Es gibt viele verschiedene Bereiche, in denen Roboter die Arbeit besser erledigen können als Menschen – von der Fertigung über das Bauwesen bis hin zu Dienstleistungsbranchen wie dem Gastgewerbe.

Ein einfaches Beispiel aus unserem Alltag in der Schweiz wie z.B. Check In Automaten am Flughafen oder Self Check Out Automaten im Coop oder Migros zeigen die Richtung dieses Trends an.

Gefährdet sind durch die Digitalisierung unter anderem daher folgende Berufe:

Kaufmännische Angestellte, Assistenten oder eine Sekretärinnen welche z.B. auf der Gemeinde, in einer Spedition oder im Kundendienst administrative Arbeiten erledigen.

Detailfachangestellte und Verkäufer in einem Supermarkt, wie z.B. Media Markt oder Interdiscount werden fortlaufend ersetzt werden.

Bankangestellte können durch Automaten und Online Beratungsdienste ersetzt werden. Ein gutes Beispiel ist die das E-Banking. Den Bankberater braucht es für die Zahlungsüberweisung oder gar für eine Kontoeröffnung nicht mehr. Dies funktioniert heute alles fast automatisch.

Versicherungsberater sind ebenfalls von dieser Entwicklung betroffen. Denn der Aussendienstmitarbeiter, von Swiss Life, der Basler Versicherungen, der Mobiliar oder der Zürich Versicherung, welcher Lebensversicherungen, Hypotheken und Fondsanlagen verkaufen möchte, wird es in Zukunft so nicht mehr geben.

Dieser Tätigkeitsbereich kann und wird bereits heute durch Automatisierungen ersetzt.

Es lohnt sich also, seine Zukunft entsprechend zu planen und sein Schicksal, selbst in die Hand zu nehmen, statt sich abhängig zu machen.

Auch viele Personen aus der IT-Branche werden durch Computersoftware überflüssig. Mittlerweile gibt es intelligente Programme, welche programmieren können. Dennoch gibt es Hoffnung.

Während die Automatisierung weiter fortschreitet, entstehen neue Berufe für Menschen mit anderen Fähigkeiten. Als Computer- und Informationsfachmann kann man sich z.B. auf allgemein vernetzte Systeme spezialisieren, um Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen.

Berufe, welche in den kommenden Jahren gefragt sein werden:

Ingenieure und Architekten

Ein Beruf, der wahrscheinlich auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird, ist der des Ingenieurs und Architekten. Es mag zwar möglich sein, Roboter zu schaffen, die sich vom Aussehen her fast nicht mehr von Menschen unterscheiden lassen, aber es gibt zur Zeit (noch) keine Möglichkeit, dass ein Roboter die Intelligenz eines menschlichen Gehirns nachbilden kann. Das bedeutet, dass, selbst wenn Roboter einige Aufgaben übernehmen können, die traditionell von Ingenieuren und Architekten erledigt werden, diese Berufe für andere weiterhin notwendig sein werden.

Roboter sind grossartig für wiederkehrende Aufgaben, aber sie haben noch nicht das gleiche Mass an Kreativität wie Menschen. Stellen Sie sich etwa einen Ingenieur vor, der eine Brücke entwirft – diese Aufgabe wäre besser geeignet für jemanden mit einem menschlichen Gehirn, das in der Lage ist, zu denken und kreativ zu sein, als für eine Maschine, die nur für sich wiederholende Aufgaben ausgelegt ist.

Das Gleiche gilt für Architekten, die Gebäude entwerfen. Ihre Arbeit wird immer Kreativität und Innovation erfordern. Es ist natürlich denkbar, dass dies in Zukunft durch Algorithmen und künstliche Intelligenz möglich wird, davon sind wir aber noch weit entfernt.

Berufe, die menschliche Sinne erfordern

In einer Welt, in der die künstliche Intelligenz, Roboter und Maschinen mehr leisten können als je zuvor, ist es beruhigend zu wissen, dass einige Berufe menschliche Sinne erfordern.

Ein Trend, der sich immer mehr abzeichnet ist, dass vermehrt jüngere Personen an gesundheitlichen und seelischen Problemen leiden. In der Schweiz leidet fast jede zweite Person an depressiven Verstimmungen und auch jede 2. Person ist geschieden oder lebt in einem Singlehaushalt.

Dies ist unter anderem auf den rasanten Wirtschaftswandel zurückzuführen.

Genau deswegen braucht es immer mehr qualifizierte Personen, welche in den Bereichen Gesundheit, Fitness und Ernährung Menschen professionell beraten und betreuen.

Selbstverwirklichung

Sehr viele Menschen wollen sich als Coach, Berater, Mentor, Personal Trainer, Ernährungscoach oder Seminarleiter selbständig machen und ihre Träume verwirklichen.

Ich denke, dass in naher Zukunft Dienstleister gefragt sind, welche die Kunst erlernt haben, sich selbst zu führen. Dies erfordert jedoch andere Fähigkeiten, als jene, welche uns in der Schule vermittelt werden. Das Bildungssystem ist aus meiner Sicht ohnehin ein Fehlkonstrukt der Regierungen und verursacht mehr Leid als Heil. Wer sich im Zeitalter der Digitalisierung selbständig machen möchte, der braucht mehr als nur eine gute Idee.

Kenntnisse in den folgenden Bereichen sind notwendig, wenn man sich ein Business aufbauen möchte:

Berufe, die körperliche Kraft und Bewegung erfordern

Einige Berufe, die vor Robotern in den nächsten 5-10 Jahren ziemlich sicher sind, sind solche, die körperliche Kraft und Bewegung erfordern. Zu diesen Berufen gehören z.B. Schreiner, Bauarbeiter, Mechaniker und Elektriker. Um diese Berufe auszuüben, muss man nicht studieren, und man kann die Fähigkeiten am Arbeitsplatz erlernen.

Die Nachfrage nach diesen Berufen wird in Zukunft nicht abnehmen, denn wir werden immer Häuser bauen, Autos reparieren und unsere Computer pflegen müssen. Natürlich wird auch hier die Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen und es ist auch jetzt schon möglich Häuser mit einem 3D-Drucker zu bauen. Dennoch sind hier noch immer viele Mitarbeiter am Werk und die Maschine ist nicht in der Lage, dies alleine zu tun. 

Jobs mit Zukunft für Quereinsteiger

Durch die Wirtschaftskrise sind viele KMU’s bereit, ihre Arbeitsmodelle zu modernisieren und dem digitalen Zeitalter anzupassen. Dies bietet den Quereinsteigern tolle Möglichkeiten an.

Klassische Arbeitsmodelle, wie 9 to 5 Modelle werden nicht überlebensfähig sein. Daher sind immer mehr freischaffende Persönlichkeiten mit Kernkompetenzen gefragt, welche strategische Partnerschaften mit den KMU’s eingehen. Die Millennials kann man mit den herkömmlichen Entgeltungsmodellen und Bonis nicht mehr beeindrucken.

Sie wollen flexibler und moderner arbeiten. Die Arbeit als freischaffende Persönlichkeit oder auch Freiberufler bietet eine Vielzahl von Vorteilen, z.B. das Arbeiten von zu Hause aus oder unterwegs.

Laut LinkedIn gibt es in den USA inzwischen mehr als eine Million Vollzeit-Freiberufler, und diese Zahl steigt weiter an. Dieser Trend entsteht auch immer mehr und mehr in der Schweiz.

Ein paar Gedanken diesbezüglich:

Die Fitnessstudios in der Schweiz können aus Kostengründen nicht mehr wie früher Fitnessinstruktoren einstellen. Daher arbeiten immer mehr Fitnesscenter mit freischaffenden und qualifizierten Personal Trainern und Ernährungscoaches zusammen.

Um als Personal Trainer und Ernährungscoach agieren zu können, braucht es entsprechend unternehmerische Fähigkeiten, welche wir in unseren Masterclass Ausbildungen und 1 to 1 Coachings vermitteln.

Klassische Berufe oder Karriereplanung

Die gradlinigen Karrieren und 9 to 5 Arbeitsmodelle, wie man sie bisher gekannt hat, haben in Zukunft keine Überlebenschance mehr. Denn durch die Digitalisierung und Globalisierung kann man nicht mehr weit in die Zukunft hinaus planen. Der Grund: Die Theoriebildung hinkt der Dynamik des Systems hinterher.

Wer die Zukunft und das digitale Zeitalter mitgestalten möchte, braucht neue Skills und das richtige Mindset. Zudem sollte jeder an seinen Kernkompetenzen arbeiten. Das obige Beispiel mit dem Fitnessstudio gilt nicht nur für die Fitnessbranche, sondern auch für andere Bereiche.

Für die KMU gilt: Umdenken statt nachdenken. Blogbeitrag hier lesen

Berufe der Zukunft in der Schweiz – Schlussfolgerung

Vielleicht machen Sie sich Sorgen darüber, was die Zukunft für Sie bereithält, wenn es um Ihre Karriere geht. Aber keine Sorge, es gibt noch viele Arbeitsplätze, die vor Robotern sicher sind.

Die gute Nachricht ist, dass Automatisierung und Robotik neue Arten von Arbeit schaffen werden, für die neue Fähigkeiten erforderlich sein werden.

Einige davon habe ich oben erwähnt. Wenn Sie sich also Sorgen um die Übernahme durch Roboter machen, sollten Sie sich einige der Fähigkeiten aneignen, die Maschinen nicht beherrschen. Hierzu gehören insbesondere Empathie, emotionale Intelligenz, Kreativität, Führung usw.

Weiterführende Links:

Online Fernstudium Fitness & Gesundheit

Verkaufstraining für KMU’s und Start Ups Schweiz

Marketing Beratung für KMU’s, Vereine und Start Up’s

Roger Federer Blogbeitrag von Birol Isik

Webseite erstellen lernen mit WordPress

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