SEX, Pornos und unsere Gesundheit

Sex, Pornos und unsere Gesundheit

Sind Pornos ungesund? Was geschieht eigentlich mit uns, wenn wir onanieren oder ständig Sex mit verschiedenen Menschen haben?

Bemerkung: In diesem Blogartikel teile ich unter anderem auch meine persönliche Sichtweise.

Sex, Pornos, unser Gehirn und die Gesundheit: Das solltest Du wissen

In unserem Gehirn ist ständig etwas los. Es verändert sich ständig, wächst, formt sich um und verdrahtet sich neu, je nachdem, was wir tun, sehen und hören. Je mehr wir unseren Geist mit hochwertigen Informationen füttern, oder dem Erlernen neuer Dinge herausfordern, desto besser. Es ist nie zu früh oder zu spät, Massnahmen zu ergreifen, um das Gehirn auf lange Sicht gesund zu erhalten. Du wirst überrascht sein, wie viel Einfluss Du auf Dein Schicksal hast, wenn Du Dich bewusst für oder gegen etwas entscheidest.

Sex und Pornos – Na und? Ist es wirklich egal, ob wir regelmässig Pornos konsumieren und jeder mit jedem schläft?

In der heutigen Zeit kann es mal vorkommen, dass man mit verschiedenen Partnern Sex hat. Aus zahlreichen Büchern und Recherchen habe ich die Überzeugung, dass das nicht gesund sein kann. Dies ist meine Überzeugung und nicht die absolute Wahrheit. Ich verurteile auch niemanden, der eine andere Sichtweise hat. Jeder sollte das für sich selbst entscheiden.

Bevor wir loslegen, möchte ich folgende Begriffe aufgreifen und diese versuchen einfach zu erklären:

  • Der Geist wird oft als der Teil einer Person betrachtet, der für Denken, Bewusstsein und Gefühle verantwortlich ist. Manche Menschen sehen den Geist auch als das, was eine Person ausmacht und sie von anderen unterscheidet.
  • Die Seele wird häufig als das immaterielle, spirituelle Element einer Person betrachtet, das unabhängig vom Körper existiert und auch nach dem Tod weiterlebt. Die Vorstellungen von der Seele und ihrem Wesen variieren jedoch stark und sind in vielen Kulturen und Philosophien unterschiedlich.
  • Der Körper ist der physische Teil einer Person, der aus Fleisch, Knochen und anderen Materialien besteht. Der Körper ist der Sitz der Sinne und des Bewusstseins und ermöglicht es uns, uns im Raum und in der Welt zu bewegen und zu agieren.


Austausch von Emotionen & Erfahrungen auf der mentalen Ebene

Wenn Du auf der physischen Ebene mit jemandem Sex hast, werden über das Herzmagnetfeld Emotionen, Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht. Diese werden dann ein Teil von deinem Bewusstsein. Durch den sexuellen Akt tauscht der Mensch sich nicht nur physisch, sondern auch mental aus. Denn der Mensch ist ein Konstrukt aus drei Einheiten. Nämlich: Geist, Seele und Körper.

Wichtig: Dies ist nicht nur meine Sichtweise, sondern auch von namhaften Wissenschaftlern. Einige dieser Wissenschaftler kommen aus den Bereichen der Psychologie, Psychiatrie, Neurowissenschaften und Philosophie. Prominente Namen sind:

  • Carl Gustav Jung, Schweizer Psychiater und Gründer der analytischen Psychologie, der glaubte, dass der Mensch aus einem Bewusstsein, einem Unbewussten und einem kollektiven Unbewussten besteht.
  • William James, amerikanischer Philosoph und Psychologe, der die Idee des „Stream of Consciousness“ entwickelte und glaubte, dass der Mensch aus mehr als nur materiellen Bestandteilen besteht.
  • Dean Hamer, amerikanischer Molekularbiologe und Genetiker, der argumentiert, dass bestimmte Gene mit spirituellen Erfahrungen und religiösen Neigungen verbunden sind.
  • Rupert Sheldrake, britischer Biologe und Autor, der die Idee des „morphic resonance“ vorgeschlagen hat, die besagt, dass es eine Art gemeinsames Gedächtnis gibt, das in der Natur vorhanden ist und auf das der Mensch zugreifen kann.
  • Mario Beauregard, kanadischer Neurowissenschaftler, der die Idee unterstützt, dass der Geist unabhängig vom Gehirn existiert und dass spirituelle Erfahrungen durch Gehirnaktivitäten nicht vollständig erklärt werden können.

Weitere prominente Forscher und Wissenschafter auf diesem Gebiet sind

John Eccles, australischer Neurophysiologe und Nobelpreisträger, der argumentierte, dass der Geist unabhängig vom Gehirn existiert und dass der Körper nur ein Werkzeug des Geistes ist.

David Bohm, amerikanischer Physiker und Philosoph, der die Idee vorgeschlagen hat, dass das Universum und der Geist miteinander verbunden sind und dass die Realität mehrdimensional ist.

Roger Penrose, britischer Mathematiker und Physiker, der argumentierte, dass das menschliche Bewusstsein auf Quantenphänomenen beruht, die in der Gehirnaktivität auftreten.

Stanislav Grof, tschechischer Psychiater und Pionier in der Erforschung von außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen, der argumentierte, dass der Mensch aus einem Bewusstsein besteht, das über den Körper hinausgeht.

Ervin Laszlo, ungarischer Philosoph und Systemtheoretiker, der die Idee vorschlug, dass das Universum aus einem universellen Bewusstsein besteht, das alles durchdringt.

Zurück zum Thema Austausch: Was geschieht genau?

​Die geistige DNA wird während des Aktes mit neuen Informationen überschrieben. Mit diesen Informationen arbeitet dann der Geist. Wenn jemand also mit jemandem Sex hat, der eifersüchtig, neidisch, unzufrieden, frustriert und ängstlich ist oder nur Probleme und Sorgen hat, werden diese Informationen auf den jeweiligen Sexualpartner übertragen.

Der Grund liegt darin, dass durch die geistige Vernetzung, die Informationen in das Bewusstseinsfeld der jeweiligen Partner gelangen und dort den Gedankenfluss beeinflussen. Dies wird dann über die Musterbildung (regelmässige Erregung und Stimulation der neuronalen Aktivität) im Verhalten sichtbar. Weil Menschen die elektromagnetischen Felder (EMF) mit den Augen nicht sehen können, schliessen sie solche Überlegungen aus. Nicht zuletzt, weil auch die Wissenschaft darüber nichts veröffentlicht.

Bemerkung: Wenn Du jetzt diesen Gedanken & Überlegungen gegenüber skeptisch sind, kann ich das verstehen. Aber stelle Dir bitte die folgenden Fragen:

  • Siehst Du die W-LAN / Mobilfunkstrahlen Strahlen?
  • Kannst Du die Luft, die Du jetzt gerade einatmest, sehen?
  • Wieso siehst Du tagsüber die Sterne nicht?
  • Wenn wir miteinander telefonieren, siehst Du die Verbindung auch nicht, oder?


Nur weil unsere Sinne gewisse Dinge nicht erfassen können und weil die Wissenschaft über etwas nicht berichtet oder schreibt, bedeutet das nicht, dass es dies nicht gibt. Nicht wahr?

Pornos, Sex und unser Gehirn

Pornos sind ein Tabuthema. Doch immer mehr und vor allem immer jüngere Menschen (nicht nur aber insbesondere Männer) konsumieren Pornos und haben bereits eine Sucht entwickelt. Eine Tatsache, die Vielen harmlos scheint, jedoch eine enorm negative Auswirkung auf unsere Gesundheit, Beziehungen, auf das Sexualleben und auf das Gehirn hat.

Basisinfo:

Wenn das Gehirnwachstum mit ca. 20 Jahren abgeschlossen ist, bleibt es trotzdem formbar. In der Neurowissenschaft spricht man von Neuroplastizität. Alles, was wir täglich sehen, erfahren, fühlen, begreifen erzeugt Spuren in unserem Gehirn.

Bewusstsein und die mentale Landkarte

Das Bewusstsein wird durch verschiedene Sinneskanäle beeinflusst, einschliesslich:

  1. Visuelle Wahrnehmung: Das Sehen beeinflusst unser Bewusstsein stark und kann unsere Stimmung, Emotionen und Wahrnehmung der Welt um uns herum beeinflussen.
  2. Auditive Wahrnehmung: Das Hören kann unser Bewusstsein auf verschiedene Arten beeinflussen, von der Entspannung durch Musik bis hin zur Auslösung von emotionalen Reaktionen durch Geräusche und Sprache.
  3. Gustatorische Wahrnehmung: Der Geschmack kann unser Bewusstsein durch das Auslösen von Freude oder Ablehnung beeinflussen.
  4. Olfaktorische Wahrnehmung: Der Geruchssinn kann unser Bewusstsein durch die Assoziation von bestimmten Gerüchen mit Emotionen und Erinnerungen beeinflussen.
  5. Somatosensorische Wahrnehmung: Die Wahrnehmung von Berührung, Druck, Temperatur und Schmerz kann unser Bewusstsein beeinflussen und unser Verhalten beeinflussen.
  6. Propriozeptive Wahrnehmung: Diese Art der Wahrnehmung bezieht sich auf die Wahrnehmung der Position und Bewegung des Körpers und kann unser Bewusstsein beeinflussen, indem es uns ermöglicht, uns in unserer Umgebung zurechtzufinden.

Diese Sinneskanäle beeinflussen unser Bewusstsein, indem sie Signale an unser Gehirn senden, die interpretiert und verarbeitet werden, um uns ein Verständnis unserer Umgebung und unseres Selbst zu vermitteln. Die Art und Weise, wie diese Signale interpretiert werden, kann durch unsere Erfahrungen, Erwartungen und kulturellen Einflüsse beeinflusst werden und somit unser Bewusstsein prägen.

Beeinflussung der mentalen Prozesse

Die mentalen Prozesse werden stark durch zwei Sinneskanäle beeinflusst: 

Durch die Augen und durch unser Gehör​

Unsere Augen: 

In jeder Sekunde strömen durch das menschliche Auge Milliarden von Informationen (Bits), wodurch jeder von uns seine eigene Realität (Wirklichkeit*) erlebt. Wir haben jedoch ein beschränktes Sehvermögen und können nicht alle Dinge visuell erfassen, welche uns umgeben.

So sehen wir z.B. keine Infrarotstrahlen oder können auch die Verbindungen (Frequenzen) von Mobiltelefonen, Navigationssystemen oder vom Internet nicht sehen. 

Zur Info: Unsere Augen sehen nur einen Lichtwellenbereich von 400 bis 800 Nanometer.

​Die Tatsache, dass wir nur einen Bruchteil von dem sehen, was uns umgibt, zeigt uns auf, wie begrenzt unsere physischen Instrumente sind, mit welchen wir versuchen, das Leben zu erfassen. 

Spätestens nach diesen zwei Überlegungen sollte jeder sein bisheriges Wissen, welches in seinem Verstand abgelegt ist, hinterfragen. Wie gut und wie tiefgründig wir das Leben erfassen, und den Umgang mit Widrigkeiten und Herausforderungen meistern, ist von folgenden Faktoren abhängig:

  • Bildung & Konditionierung
  • Seelische Verfassung
  • Glaubenssätze
  • Physischer Gesundheitszustand
  • Empathie
  • Glauben
  • Mentale Programmierung

Die oben erwähnten Faktoren werden durch die Informationen beeinflusst, welche wir tagtäglich konsumieren.

Bemerkung: Die Musterbildung wird stark durch den visuellen Kanal gebildet und auch beeinflusst.

Bewusstsein und unser Gehör

Aus der Wissenschaft weiss man, dass das Hörvermögen der Menschen zwischen 20 Hz und 20 kHz (20.000 Hz) liegt. Frequenzen, welche darüber oder darunter liegen (Ultraschall oder Infraschall) können in der Regel* von Menschen nicht wahrgenommen werden. Das menschliche Bewusstsein kann durch Frequenzen beeinflusst werden.

*Am Max-Planck-Institut wurden Aktivitäten im Gehirn gemessen und visualisiert: siehe Bild – Quelle / Copyright: Max-Planck-Institut

sex


Sex- und Pornokonsum – Erkenntnisse aus der Wissenschaft

1. Das Belohnungszentrum der Personen, welche Sex und Pornos konsumieren ist kleiner als jenes von Menschen, welche keine Pornos konsumieren.

2. Der PFC wird eingeschränkt / negativ beeinflusst – der Präfrontaler Cortex ist sozusagen der Regisseur im Gehirn.

Die Aufgaben vom PFC sind unter anderem:

  • Aufmerksamkeit
  • Entscheidungsfindung
  • Planung
  • ethische Überlegungen
  • Sozialverhalten
  • Gefühlserleben
  • Gedankenmanagement
  • Persönlichkeit und Bewusstsein​


Die Folgen davon sind beispielsweise Antriebslosigkeit, Motivationsprobleme, Orientierungslosigkeit, Probleme Entscheidungen zu treffen, Aggressivität, Gereiztheit, Isolation, asoziales Verhalten, emotionale und seelische Blockaden, eingeschränkte und verzerrte Wahrnehmung u.v.m.

Die moderne Gehirnforschung zeigt, dass das Gehirn durch Pornografiekonsum verändert kann. Der Autor und Forscher Norman Doidge äussert sich wie folgt:

Indem Pornografie einen unendliche Fülle sexueller Objekte anbietet, wird das Appetitsystem hyperaktiviert. Pornokonsumenten entwickeln neue Landkarten in ihrem Gehirn, die sich an den Fotos von Videos orientieren.

Da das Gehirn nach dem Prinzip „use it or loose it“ (benutzen oder verlieren) funktioniert, entsteht das Bedürfnis, eine Landkarte, die wir entwickelt haben, aktiviert zu halten. So wie unsere Muskeln nach Aktivität verlangen, wenn wir den ganzen Tag gesessen sind, so wollen auch unsere Sinne stimuliert werden.

Die Männer, die am Computer Porno konsumieren…., sind sich nicht bewusst, dass sie sich auf pornografische Trainingssitzungen eingelassen haben, welche alles Bedingungen für eine plastische Veränderung der Landkarten des Gehirns erfüllen.

Gehirnforschung und Pornopraphie

Die Gehirnforschung hat gezeigt, dass der Konsum von Pornografie Einfluss auf das Gehirn hat und Veränderungen in Gehirnstruktur und -funktion verursacht. Studien haben etwa gezeigt, dass der häufige Konsum von Pornografie die Aktivität bestimmter Bereiche des Gehirns verändern und die Verarbeitung von Belohnungen und Vergnügen beeinflussen kann. Es gibt auch Hinweise darauf, dass der Konsum von Pornografie die Fähigkeit beeinträchtigen kann, zwischen fiktionalen und realen sexuellen Erfahrungen zu unterscheiden, was Auswirkungen auf das sexuelle Verhalten und die Beziehungen zu anderen Menschen hat.


Was können wir in Bezug auf Sex- und Pornokonsum tun?​​

Leider ist es eine traurige Wahrheit, dass immer mehr jugendliche durch die Trends, welche auf Social Media Kanälen und Medien gefördert wird, sich mental schaden. Dies hat auch einen Einfluss auf unser gesellschaftliches zusammenleben. Denn die mentalen Prozesse beeinflussen massgeblich unsere Wahrnehmung. Wer regelmässig Pornos konsumiert, formt nicht nur unbewusst seine innere innere Welt (innere Überzeugungen / Glaubenssätze), sondern schwächt auch sich selbst.

Der Begriff „Pornhub“ wird pro Monat in der Schweiz mehr als 2.5 Millionen eingegeben. Weltweit sind es 370 Millionen. Eine beträchtliche Zahl. Weitere Begriffe, welche in Zusammenhang mit Pornos gesucht werden, findest unten im Bild:


Das Hormon Oxytocin, Sex / Masturbation (oder Onanie bzw. Selbstbefriedigung) 

Das Hormon Oxytocin wird während dem Sexakt ausgeschüttet und beeinflusst unter anderem auch das Bindungsverhalten und die Empathie.

Wer im Internet regelmässig Pornos konsumiert und sich selbst befriedigt, erzeugt neue mentale Muster in seinem Gehirn. Seine Fantasiewelt wird aufgewirbelt. Durch das Ejakulieren entsteht eine neue Bindung zu einer digitalen Figur (Kopfkino). Die Szenen aus den Videos und Bilder sucht er vergeblich in der realen Welt.

Dasselbe Prinzip gilt für die nachstehen Beispiele:

Wer Sex mit Prostituierten hat oder regelmässig mit verschiedenen Frauen oder Männern schläft (Affären), wird in der Tat beziehungsunfähig und ist weniger empathisch.

Pornografiekonsum führt unter anderem zu:

  • Sucht – Verlust des freien Willens
  • Reduzierung der Sexualität nur auf Triebbefriedigung
  • Perversen Erwartungen gegenüber seiner Partnerin, wie z.B. Analsex, Gruppensex usw.
  • Orientierungs- und Haltlosigkeit, da Sexualität in erster Linie zur Fortpflanzung dienen sollte (Ehe und Familie als Fundament des Lebens)

Mehr Pornokonsum durch gezielte Manipulationsmethoden

Edward Bernays, der Neffe von Sigmund Freud erleutert die Methoden der Massenmanipulation in seinem Buch „Propaganda“, welches bereits im Jahre „1928“ veröffentlicht wurde. Die Bewusstseinsmanipulationstechnik nennt er „engineering of consent“. Er schreibt:

Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unser Land ist … In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei den Geschäften, in unseren sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl von Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.

Buch Edward Bernays, Propaganda, H. Liveright, New York 1928, S. 71

Pornosucht & Forschung

Christa Meves, Kinder- und Jungendtherapeutin sagt:

Der gestörte Geschlechtstrieb bewirkt durch die totale Ablösung von seinem Ziel, der Fortpflanzung, Sexualsucht in einer Fülle von Spielarten und Ersatzbefriedigungen, wozu jegliche Perversionen zu rechnen sind. Eine besondere Gefahr für männliche Jugendliche ist die im Internet spielend leicht erreichbare, breit präsentierte harte Pornografie. Unter Masturbation wird bald als süchtig nach härterem Anreiz gesucht, sodass auch hier die Gefahr von Triebtäterschaft ins Blickfeld rückt. Zum Quälen, zum Vergewaltigen, ja schliesslich zum Drang, Kinder zu einer sie missbrauchenden Ersatzbefriedigung zu benutzen.

Prof. Dr. Victor Cline, Psychologe und Psychotherapeut kommt aufgrund seiner Erfahrung zu folgendem Erkenntnis:

Pornografiekonsum hat bei sexuellen Obsessionen und Verbrechen eine kausale Funktion. Dies beschreibt er in fünf Stufen:

  1. Früher Kontakt mit Pornografie (in jungen Jahren als Kind / Teenager)
  2. Step by step entsteht die Sucht. Pornografie wird zu einem festen Bestandteil ihres Lebens
  3. Mehr und mehr. Normal reicht nicht. Die Rede ist von „Eskalation“. Härtere Stellungen, um das Gefühl von „HIGH“ zu erzielen.
  4. Desensibilisierung. Was früher als Scham- und Schockgefühl galt, wird mittlerweile akzeptiert und bald als langweilig wahrgenommen.
  5. Austoben-Sex mit Prostituierten, Analsex, BDSM, Fetish Sex, Bondage Sex, Gangbang, zwanghafte Promiskuität, perverse sexuelle Praktiken, Zufügen von Schmerz, Vergewaltigung, sexueller Missbrauch von Kindern usw.

Carl Gustav Jung über Pornographie und Sex

Carl Gustav Jung hatte eine komplexe Einstellung zu Pornografie und Sexualität, die sich im Laufe seines Lebens veränderte. In seinen frühen Jahren, als er sich mit dem Unbewussten und der Sexualität beschäftigte, betrachtete Jung Sexualität als eine natürliche und gesunde Energie, die für die menschliche Psyche notwendig war. Er glaubte auch, dass die Unterdrückung sexueller Energien zu psychischen Problemen führen könne.

Allerdings änderte sich Jungs Haltung in späteren Jahren, als er begann, sich für die kulturellen Auswirkungen von Pornografie und Sexualität zu interessieren. Er glaubte, dass die moderne Gesellschaft eine problematische Beziehung zur Sexualität entwickelt habe und dass Pornografie und andere Formen der sexuellen Ausbeutung und Degradierung negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben könnten.

In einem Aufsatz aus dem Jahr 1933 mit dem Titel „Die Bedeutung des Vaters für das Schicksal des Einzelnen“ kritisierte Jung die „sexuelle Überstimulation“ in der modernen Gesellschaft und argumentierte, dass sie zu einer Entwertung der Sexualität führe und das spirituelle Wachstum behindere. Er glaubte auch, dass Pornografie und andere Formen der sexuellen Ausbeutung zu psychischen Problemen wie Depressionen und Sucht führen könnten.

Geschlechtskrankheiten durch Prostitution

Geschlechtskrankheiten werden durch den Austausch von Körperflüssigkeiten während des Geschlechtsverkehrs übertragen. Prostituierte, die keine Kondome verwenden oder unter behandlungsbedürftigen Geschlechtskrankheiten leiden, können diese Krankheiten an ihre Kunden weitergeben.

Das Geschäft mit Prostitution

Es gibt viele Gründe, warum Frauen sich prostituieren. Sehr viele Frauen tun dies, weil sie finanziell in Not sind. Sie denken, dass das die einzige und letzte Möglichkeit ist, Geld zu verdienen und verkaufen Ihren Körper. Andere Frauen sehen Prostitution als eine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen. In den meisten Fällen werden Frauen auch gezwungen, sich zu prostituieren. Es ist wichtig zu beachten, dass Prostitution für viele Frauen eine gefährliche und oftmals von Ausbeutung geprägte Tätigkeit ist. Jedes Mal, wenn ein mit einer Prostituierte schläft, fördert er das Geschäftsmodell.


Sexarbeit – Knapp 1 Milliarde Jahresumsatz in der Schweiz

Gem. Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration. Jahresumsatz 2017

Umsatzahlen


Die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen ist gross. Von 350‘000 Männern ist die Rede, die mindestens einmal pro Jahr Freier sind, das heisst, fast jeder fünfte Mann in der Schweiz zwischen 20 und 65 Jahren.

1. ExpertInnen schätzen, dass in der Schweiz jährlich 4‘000 bis 8‘000 Personen im Erotikgewerbe arbeiten.

2. Da sich mehrere Sexarbeitende über ein Jahr hinweg einen Arbeitsplatz teilen, schätzen andere ExpertInnen, dass es 13‘000 bis 20‘000 sind.

3. Der Jahresumsatz des Sexgewerbes in der Schweiz beläuft sich schätzungsweise auf eine halbe bis zu einer Milliarde Franken.

4. Nur der geringste dieses Profits geht an Sexarbeitende selbst, der grössere Teil verteilt sich auf Betreiber und Vermittlerin der Sexindustrie. NGOs schätzen, dass rund 75 Prozent der Frauen im Sexgewerbe in der Schweiz Migrantinnen sind.

Quelle: https://www.fiz-info.ch/images/content/Downloads_DE/Downloads_Sexarbeit/SA_Factsheet.pdf

Randbemerkung: Wir sprechen hier Prostitution. Verkauf von Erotikartikel, wie Sextoys, Dessous, Intimgel, BDSM, Massage Cremen, Sex- und Porno-Games, usw. … sind hier nicht berücksichtigt.

Psychische und physische Schaden…

Untersuchungen zeigen auf, dass Pornodarstellerinnen und Pornodarsteller durch ihre Beteiligung an Pornografie schwerwiegende psychische und physische Schäden erleiden. Die Studien hierfür findest Du hier, hier und hier

Achtung: Menschen welche Pornos und Sex konsumieren, sind nicht schlechte Menschen

10 Fragen und Antworten, die sich auf Sexualität und Pornografie beziehen und aufzeigen, warum Pornos sowohl für die mentale Gesundheit als auch für die Möglichkeit einer Krankheitsübertragung problematisch sein können:

Sind Pornos gesund für die mentale Gesundheit?

Nein, Pornos wirken sich negativ auf die mentale Gesundheit aus. Übermässiger Konsum kann zu unrealistischen Erwartungen, Selbstwertproblemen und Sucht führen.

Welche Auswirkungen kann exzessiver Pornokonsum haben?

Exzessiver Pornokonsum kann zu einer Abnahme des sexuellen Verlangens, Beziehungsproblemen, sexueller Dysfunktion und geringerer Zufriedenheit im echten Leben führen.

Können Pornos eine Sucht verursachen?

Ja, Pornos können eine Sucht verursachen. Die ständige Verfügbarkeit von pornografischem Material und die damit verbundene Dopaminausschüttung können zu einem zwanghaften Konsumverhalten führen.

Sind Pornos ein realistisches Abbild von Sex?

Nein, Pornos stellen oft unrealistische Darstellungen von Sex dar. Sie sind inszenierte Fantasien und spiegeln nicht die Realität intimer Beziehungen wider.

Können sich Menschen durch Pornos mit sexuell übertragbaren Krankheiten anstecken?

Ja, das Anschauen von Pornos selbst führt nicht zur Ansteckung, aber einige riskante Praktiken, die in Pornos gezeigt werden, können zu sexuell übertragbaren Krankheiten führen, wenn sie im echten Leben nachgeahmt werden.

Wie kann exzessiver Pornokonsum zu Beziehungsproblemen führen?

Exzessiver Pornokonsum kann zu Missverständnissen, Unzufriedenheit mit dem Partner und einem Rückgang der Intimität in einer Beziehung führen.

Welche Rolle spielen Pornos bei der Entwicklung von unrealistischen sexuellen Erwartungen?

Pornos zeigen oft stereotype Geschlechterrollen, unrealistische Körperbilder und sexuelle Szenarien, die im echten Leben selten vorkommen. Dies kann zu unrealistischen sexuellen Erwartungen führen.

Gibt es gesunde Alternativen zu Pornos?

Ja, gesunde Alternativen zu Pornos sind zum Beispiel eine offene Kommunikation mit dem Partner über sexuelle Wünsche, das Lesen von literarischer Erotik oder das gemeinsame Erkunden der eigenen Fantasien.

Wie kann man exzessiven Pornokonsum reduzieren?

Um exzessiven Pornokonsum zu reduzieren, kann es hilfreich sein, sich bewusstere Konsumgewohnheiten anzueignen, alternative Aktivitäten zu finden und bei Bedarf professionelle Unterstützung zu suchen.

Kann Pornografie das Selbstwertgefühl beeinflussen?

Ja, Pornografie kann das Selbstwertgefühl beeinflussen, insbesondere wenn unrealistische Körperideale und sexuelle Leistungen gezeigt werden. Viele Menschen fühlen sich möglicherweise unsicher oder unzulänglich im Vergleich zu den Darstellungen in Pornos, was zu negativen Auswirkungen auf ihr Selbstwertgefühl führen kann.

Achtung: Wichtige Bemerkung

​Menschen, welche regelmässig Sex mit verschiedenen Partnern haben und Pornos konsumieren, sind nicht böse. Wir dürfen sie nicht verurteilen oder schlecht über sie reden. Wir sollten uns bemühen, ihre Beweggründe zu verstehen und sie zu unterstützen.

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Weiterführende Links:

Mentale Stärke entwickeln

Unterbewusstsein umprogrammieren

  1. Tipps zur Verringerung des exzessiven Pornokonsums für ein gesundes Sexualleben
  2. Stärkung des Selbstwertgefühls trotz unrealistischer Darstellungen in Pornos
  3. Verbesserung der Kommunikation über sexuelle Vorlieben und Fantasien in Beziehungen
  4. Folgen von exzessivem Pornokonsum auf Beziehungen
  5. Auswirkungen von Pornografie auf die mentale Gesundheit
  6. Reduzierung des Pornokonsums
  7. Selbstwertgefühl und Pornografie

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