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Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram, Snapchat & Co. machen einsam und depressiv
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Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram, Snapchat & Co. machen einsam und depressiv

Inhaltsverzeichnis

Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram, Snapchat & Co. ermöglichen es uns, jederzeit vernetzt zu bleiben und unsere sozialen Kontakte zu pflegen. So wird es zumindest verkauft. Leider ist jedoch das Gegenteil der Fall. Es ist wissenschaftlich erforscht und erwiesen, dass uns Social Media einsam und krank macht. Dies aus mehreren Gründen.

Social Media führt zu weniger realen Kontakten

Früher hatten wir unsere Nachbarn, Schulkameraden und Bewohner im Dorf oder in der Stadt, mit welchen wir uns anfreunden konnten. Auch wenn es Diskrepanzen zwischen Schulfreunden oder Nachbarn gab, musste man lernen diese Herausforderungen zu meistern, die Andersartigkeit anderer zu akzeptieren und gemeinsam Lösungen oder Kompromisse zu finden. Dies führte auch dazu, dass wir lernen mussten, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, unseren Standpunkt zu verteidigen, unsere Ansichten zu kommunizieren, dem anderen gegenüber Empathie zu entwickeln usw.

Heute ist das ganz anders. Man kann sich mit Personen auf der ganzen Welt vernetzen und befreunden. Wenn jemand uns nicht passt oder uns z.B. mit etwas Unangenehmem konfrontiert, können wir den Kontakt einfach abbrechen und andere „Freunde“ finden. Die meisten suchen daher online nach den „perfekten“ Freunden oder Partnern. Sobald es schwierig oder unangenehm wird, ist man dann auch wieder weg.

So funktionieren Beziehungen jedoch nicht. Deshalb funktionieren Beziehungen heute auch meist nicht mehr. Denn es kann nicht immer alles gut, schön, angenehm und einfach sein. Weil dies in Social Media jedoch so vermittelt wird, entstehen falsche Erwartungen.

Dies führt in den meisten Fällen dazu, dass die Menschen ihre Zeit in Social Media verschwenden, um irgendwelche „Scheinfreundschaften“ zu pflegen. Diese Zeit fehlt dann natürlich für reale Beziehungen, für einen Austausch vor Ort und somit für echte Freundschaften. Echte Freunde, auf welche wir uns in guten und in schlechten Zeiten verlassen können, sind jedoch unglaublich wichtig für unser Wohlbefinden und für unsere Psyche. Somit ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen einsam und psychisch krank werden.

Social Media führt zu Vergleichen

Plötzlich sehen wir Menschen aus der ganzen Welt, welche uns ihr Leben, ihren Erfolg, ihre Talente, ihr Äusseres, ihre materiellen Güter ect. Tagtäglich präsentieren, in der Hoffnung, Anerkennung zu erhalten. Dies führt automatisch dazu, dass wir uns bewusst oder unbewusst mit diesen Menschen vergleichen. Dass die Social Media Nutzer meist irgendwelche Scheinwelten oder Scheinerfolge präsentieren, geht dabei schnell unter. Es wird uns ein Leben als „Ideal“ vorgestellt, welches jenseits der Realität ist. Denn auf Social Media Kanälen werden nur die positiven Erlebnisse, die Freuden des Lebens und die schönen Dinge gezeigt.

Die Misserfolge, die Leiden, die Ängste und die Unsicherheiten, welche zum Leben genauso dazugehören, finden auf Social Media keinen oder kaum Platz. Dies führt dazu, dass insbesondere junge Menschen eine falsche Vorstellung vom Leben entwickeln. Da diese Vorstellungen jedoch niemals der Realität entsprechen, sind immer mehr junge, aber auch ältere Menschen unzufrieden und frustriert mit ihrem Leben. Anstatt den Umgang mit Angst, schwierigen Lebenssituationen, Verletzungen usw. zu lernen, werden negative Gefühle als Schwäche betrachtet und verdrängt. Dies führt jedoch unweigerlich dazu, dass junge Menschen immer mehr verweichlichen und nicht mehr in der Lage sind mit Druck, Stress oder unangenehmen Situationen umzugehen.

Social Media führt zu einer „Instant-Mentalität“

In der digitalen Welt ist fast alles sofort verfügbar und man ist jederzeit erreichbar. Dies geht nicht spurlos an den Menschen vorbei. Diese „Instant-Mentalität“ wird dann auch auf das reale Leben übertragen. Alles, was junge Menschen heute wollen, soll sofort und mit wenig Anstrengung verfügbar sein. Dass dies fatale Auswirkungen auf eine Gesellschaft hat, ist klar.

Social Media führt zu weniger Empathie

Eine Grundvoraussetzung, um erfolgreiche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen ist Empathie. Empathie kann jedoch nicht über ein mobiles Device erlernt oder gefördert werden. Auch hier ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Empathie eines Menschen sinkt, je mehr Zeit er auf Social Media verbringt. Wir sind überzeugt, dass Empathie eine der wichtigsten und wertvollsten Fähigkeiten eines Menschen darstellt und unbedingt gefördert werden sollte. Daher haben wir uns entschieden, diesen Beitrag mit Ihnen zu teilen, anstatt unsere Social Media Kanäle zu verlinken. Gerne dürfen Sie diesen Beitrag auch mit Ihren Bekannten, Kindern oder Freunden teilen.

Social Media führt zu Konkursen

An letzter Stelle möchten wir insbesondere Schweizer Unternehmer und KMU’s auf eine wichtige Tatsache aufmerksam machen: Social Media Werbung kann ein Unternehmen finanziell ruinieren. In Zeiten der Digitalisierung kommt man als Unternehmen kaum darum herum, sich digital zu vernetzen und zu vermarkten, wenn man langfristig marktfähig bleiben möchte. Das Problem dabei ist jedoch, dass die meisten KMU’s oder Jungunternehmer nichts oder viel zu wenig von der Digitalisierung, sowie von Social Media Marketing und SEO (Suchmaschinenoptimierung – Search Engine Optimizing) verstehen.

Sie investieren blind in irgendwelche Kampagnen, ohne diese zu verstehen und wundern sich dann, dass sich diese Investitionen nicht auszahlen. Eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung erfordert sowohl Kenntnisse über die Algorithmen der Suchmaschinen und Social Media Kanäle, sowie ausgeprägte analytische Fähigkeiten und eine Messung und Überwachung der Marketingaktivitäten. Wenn Sie sich in diesen Bereichen nicht oder zu wenig auskennen, können wir Sie gerne beraten und unterstützen.

Marketingberatung / SEO / Social Media Werbung

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